Die Bambinis der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Mockstadt gingen im Ortsteil Staden einer Sage nach. Hierin hieß ist, dass einst eine Magd zwischen „Standen“ und „Untermockstadt“ einen Schatz fand. Um den Schatz zu bergen, rief sie um Hilfe. Aber als ihr die Worte herauskamen, war auch schon der Schatz wieder in der Erde versunken.
Nun galt es den Kindern diesen Schatz zu finden. Die Kinder trafen bei ihrer Suche immer wieder Leute aus der Vergangenheit, die ihnen entweder einen Hinweis oder einen Gegenstand gaben. Man wusste zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht für was man die Gegenstände brauchte, aber man nahm sie erst einmal mit. Auf ihrer Reise mussten immer wieder Fragen zu Märchen beantwortet werden und die Gegenstände dazu gefunden werden. Eine Flaschenpost wurde mit vereinten Kräften aus der Nidda gezogen und eine goldene Kugel musste mit einem Gegenstand aus dem Brunnen geholt werden.
Es hing einzig und allein an den Kindern, ob sie den Schatz finden oder nicht. Jeder Einzelne half mit, knifflige Fragen zu beantworten und Gegenstände zu suchen. Und das bei stockdunkler Finsternis. An den Fundorten gab es keine Straßenlampen. Nur die Fackel der Eltern oder kleine Taschenlampen spendeten Licht auf den Wiesen und Wegen. Nachdem einige Geheimnisse gelüftet wurden, kam die Gruppe an einer Hütte vorbei, wo ihnen ein Mönch Essen und Trinken anbot. Mitten im Dunkel gab es Würstchen mit Brötchen, Tee und Honigkuchen. Man traf auch die Leute aus der Vergangenheit wieder, die sich beim Mönch ebenfalls stärkten. Ein Nachtwächter vom Schloss und Hiltrud, die Tochter der Magd. Nach der Stärkung bekam die Gruppe Besuch von einer Kräuterfrau, ein „Moosweiblein“ (die im Mittelalter oft der Hexerei beschuldigt wurden), die eine Freundin der verstorbenen Magd ist. Angst und Aufruhr bei den Kindern. Auch wenn es den ein oder anderen noch so sehr gruselte, musste man ihr trotzdem sehr gut zuhören. Denn sie gab den entscheidenden Hinweis, wo sich der Schatz befand. Dafür gaben ihr die Kinder alle Gegenstände, die sie bisher gefunden hatten, bis auf einen Schlüssel. Der Schatz wurde bald gefunden. Eine Holztruhe mit „Edelsteinen“ und „Goldstücken“. Dieser wurde dann gerecht unter allen Kindern verteilt.